Die First Progress GmbH bietet ihren Kunden die neutrale Sicht auf die Prozesse. Dabei haben wir stets den Lifecycle von Prozessen im Blick und verstehen das Business Process Modeling als stetige Anstrengung, die Geschäftsstrategie mit den End-to-End-Prozessen zu verbinden und die notwendigen Änderungen auf dem Weg einer optimalen Organisation herbeizuführen.
Was ist Business Process Modeling (BPM)
Der Geschäftsprozess umfasst eine oder mehrere Aktivitäten, um ein definiertes Unternehmensziel zu erreichen. Dabei ist die Modellierung des Geschäftsprozesses eine wiederkehrende Aufgabe und beinhaltet die fortlaufende Überprüfung und Änderung der Prozesse.
Natürlich kann man sofort einwenden, dass die Prozesse bereits optimal aufgesetzt wurden. Diese Betrachtung führt Unternehmen jedoch in eine Sackgasse, denn jeden Tag verändert sich das Umfeld und ist fortlaufenden Veränderungen ausgesetzt. Und so wie sich das Umfeld ändert, bieten sich auch neue Optionen zur weiteren Optimierung der eigenen Geschäftsprozesse.
Bei Geschäftsprozessen differenziert man entsprechend in Prozesse, die sich automatisieren lassen, und Prozesse, die ohne technische Unterstützung stattfinden.
Der BPM-Zyklus
- 1 · Design: Geschäftsprozesse entwerfen, wie sie „heute“ existieren und „morgen“ existieren sollten — mit der Definition des Verbesserungspotenzials
- 2 · Modeling: Ausarbeitung der Prozesse für verschiedene Szenarien
- 3 · Execution: Implementierung der verbesserten Prozesse (mit Standardisierung und möglicher Automation)
- 4 · Monitoring: Überwachung der Verbesserung
- 5 · Optimization: Weitere Optimierung des Prozesses
In der Praxis wird dieser Zyklus teilweise in bis zu sieben Aktivitäten weiter differenziert.
Innovation als Treiber von Geschäftsprozessänderungen
Jede Aktivität ist Teil eines Geschäftsprozesses. Die Pflege von Menschen war viele Jahre eine Tätigkeit, die ausschließlich durch Menschen verrichtet wurde. Heute unterstützen Roboter diese Prozesse auf der Seite des Pflegepersonals, z. B. bei der Ausgabe von Essen oder Medikamenten, und auf der Seite der unterstützungsbedürftigen Menschen können z. B. gelähmte Menschen mit sogenannten Exoskeletten laufen.
In der Industrie werden stetig neue Maschinen entwickelt, die genauer und platzsparender arbeiten, mit weniger Ressourcen oder schnellerer Fertigung. In vorwiegend digitalen Unternehmen sind leistungsfähige Hard- und Softwarekomponenten die Basis für die Verarbeitung der stetig wachsenden Informationen. Mit der In-Memory-Technologie werden Anwendungsmöglichkeiten Wirklichkeit, die noch vor Jahren unvorstellbar erschienen — so werden heute bereits eine Vielzahl an Simulationen erzeugt, die in der Vorhersage von z. B. Wetter verschiedenste Industrie- und Dienstleister zu Anpassungen ihrer Prozesse bewegen, etwa Bauern bei der optimalen Bewässerung oder dem optimalen Zeitpunkt einer Ernte.
Die hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten und das schnelle Internet können menschliche Handlungen in Echtzeit an entfernte Computer oder Roboter übertragen und z. B. computergestützte Operationen ausführen, bei denen der Operateur tausende Kilometer entfernt ist.
Die Analyse von konzernübergreifenden Kennzahlen und Reporting Prozessen — gerade nach einem Unternehmenszukauf oder einem Rollout neuer Produkte — ist die Basis für zukünftig fundierte Entscheidungen. Ronny Maslosz, ehemals PArtner der movisco AG← Zurück zur Übersicht